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Edelsteine und Ihre Geheimnisse |
| Die folgende Zusammenstellung soll Ihnen einen kurzen Einblick in die faszinierende Vielfalt der Edel- und Schmucksteine unserer Welt geben.
Da unsere Erde ein grosses Spektrum an Mineralien bietet, kann die folgende Liste keine vollständige sein. |
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| Quelle: SSEF, Basel |
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Diamant
Der Diamant übt seit Jahrhunderten eine ganz besondere Faszination auf den Menschen aus.
Sein Name stammt vom griechischen Begriff adamas, was soviel bedeutet wie der Unbezwingbare.
Tatsächlich ist der Diamant das härteste aller bekannten Materialien.
Neben seiner brillanten, farblosen Erscheinung existiert Diamant in gelb und braun, aber auch in den noch selteneren Farben grün, schwarz oder gar blau und rötlich.
Korunde
Rubin und Saphir gehören zu den bekanntesten Edelsteinen.
Rubin und Saphir gelten seit ca.
1800 als Mitglieder der Korundgruppe.
Vorher war der Begriff Karfunkelstein die Bezeichnung für alle leuchtend roten Steine wie Rubin, Spinell oder Granat.
Rubinlagerstätte sind heute unter anderen Myanmar, Thailand, Sri Lanke und Tansania.
Der Name des Saphirs kommt ebenfalls aus dem Griechischen blau.
Saphir existiert in einem grossen Farbspektrum von blau in allen Tönungen bis zu farblos über rosa, orange, gelb und violett bis hin zu grün und schwarz.
Saphir und Rubin sind aufgrund ihrer Härte und Stabilität ideale Edelsteine für Schmuck.
Saphir- Rubinlagerstätte sind heute unter anderen Myanmar, Thailand, Sri Lanka, Madagaskar und Tansania.
Beryllgruppe
Berylle kommen in einem attraktiven Farbspektrum vor.
Dabei werden die sattgrünen Steine als Smaragde und die blauen als Aquamarine bezeichnet.
Die anderen Farben werden als Edelberylle bezeichnet und zeigen Farben von goldgelb, gelbgrün, gelb und rosa.
Sie kommen aber auch farblos vor.
Smaragdvorkommen sind unter anderen in Kolumbien, Brasilien und Simbabwe bekannt.
Der Aquamarin erhielt den Namen von seiner meerblauen Farbe.
Er stammt unter anderem aus Brasilien, Moçambique oder Namibia.
Chrysoberyll
Sein Name bedeutet im Griechischen Gold und bezeichnet auch eine seiner häufigsten Farben.
Sie erscheinen aber auch grüngelb oder grün.
Chrysoberylle kommen auch als Katzenaugen vor und stammen heute im wesentlichen aus Brasilien und Sri Lanka.
Eine Varietät unter den Chrysoberyllen stellt der Alexandrit dar.
Er wurde erstmals um 1830 im Ural gefunden und nach dem späteren Zar Alexander II.
benannt.
Qualitativ hochwertige Steine zeigen den raren Wechsel der Farbe von grün bei Tageslicht auf rot bei warmem Kunstlicht.
Alexandrite sind heute etwa aus Sri Lanka, Simbabwe oder Brasilien bekannt.
Spinell
Spinell wurde lange zu den Rubinen gezählt und erst Mitte des 19.
Jahrhunderts als eigenständiges Mineral erkannt.
Der weltberühmte Black Princes Ruby in den englischen Kronjuwelen z.B.
ist in Tat und Wahrheit ein grosser Spinell.
Spinelle kommen in verschiedenen Farben vor und erscheinen neben hochattraktiven Rottönen auch in gelb, blau, grün, braun oder auch schwarz.
Sie werden heute im Wesentlichen in Myanmar und Sri Lanka gefunden.
Topas
Topas ist ein sehr hartes Mineral.
Topase kennt man farblos, gelb, hellblau, rosa, rot, rotbraun, violett oder hellgrün.
Am bekanntesten sind die lachs- und cognacfarbenen Töne.
Sie stammen meist aus Brasilien, aber auch aus verschiedensten anderen Lagerstätten der Welt.
Granatgruppe
Der Name der Granats leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für Korn ab.
Der Granat wird häufig in einer rundlichen Kristallform gefunden.
Die Granate, welche in verschiedenen Grün- und Rot- bis Brauntönen bekannt sind, werden in verschiedensten Ländern rund um den Erdball gefunden.
Zirkon
Der Zirkon ist seit der Antike bekannt.
Dieser Stein hat durch seine Hohe Lichtbrechung und Dispersion eine attraktive Erscheinung, ist aber aufgrund seiner grossen Sprödigkeit vor allem für geschützten Schmuck wie Broschen, Hals- oder Ohrschmuck geeignet.
Als farblose, gelbe, blaue, orange, rote, braune oder grüne Steine stammen sie z.B.
aus Kambodscha, Myanmar, Sri Lanka oder Thailand.
Turmaline
Turmaline sind bereits seit der Antike bekannt, wurden aber erst im 18.
Jahrhundert nach Europa eingeführt.
Der singhalesische Ausdruck turamali bedeutet soviel wie verschiedenfarbiger Stein.
Sie erscheinen fast in jeder Farbe, häufiger auch mehrfarbig und stammen oft aus Brasilien, aber auch aus verschiedensten anderen Lagerstätten.
Quarzgruppe
Quarze sind eine Gruppe verschiedenartigster Steine.
Dazu gehören Bergkristall, Amethyst oder Rauchquarz aber auch Rosaquarz, Jaspis, Tigerauge, Chalcedon, oder Achat.
Früher wurden einige unter ihnen irrtümlicherweise auch als Topas bezeichnet.
Quarze werden in verschiedensten Ländern weltweit gefunden und erfreuen sich grosser Beliebtheit.
Opalgruppe
Opale kommen als Edelopale, Feueropale oder Gemeine Opale vor.
Während der Edelopal seinen Charakter vom prächtigen Farbenspiel erhält und keine eigentliche eigene Grundfarbe aufweist, kommt der Feueropal in gelb bis sattorange mit oder ohne opalisierendes Farbenspiel vor.
Der gemeine Opal ist undurchsichtig und zeigt in der Regel kein Opalisieren.
Er kommt in verschiedenen feinen Pastelltönen vor.
Edel- und gemeine Opale kommen überwiegend aus Australien, während Feueropale hauptsächlich aus Mexiko stammen.
Während transparenter Feueropal facettiert werden kann, finden die anderen Opale in Form von Platten und Cabochons ihren Weg in den Markt.
Peridot
Peridot wird bereits seit über 3500 Jahren gefördert.
Kreuzfahrer brachten Peridot nach Europa, wo er oft für kirchlichen Schmuck verwendet wurde.
Heute liegen interessante Lagerstätte in Myanmar und China.
Tansanit
Tansanit hat seinen Namen von seinem Fundort In Tansania.
Er wird in ultramarin bis saphirblau bevorzugt und zeigt in seiner feinen Zweifarbigkeit geheimnisvolle violette Reflexe.
Feldspatgruppe
Der blau schimmernde Mondstein ist der bekannteste Stein innerhalb der Feldspäte.
Neben dem vielfarbig schimmernden Labradorit und dem Aventurinfeldspat gehören auch der grüne Amazonit und der Orthoklas zur selben Gruppe.
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